Sushi Satt

28 02 2009

Samstag abends Sushi satt - selbstgemacht. Allmählich werden die Rollen perfekter und auch die California Rolls bröseln nicht mehr auseinander. Einzig der Zeitaufwand ist noch zu optimieren. Für eine Platte wie diese mit ca. 20 Kappa-Maki, 30 Futo Maki und 30 California Rolls braucht man noch ca. 2,5 Stunden. Die Kosten sind natürlich nicht vergleichbar mit "Bring Service" und die Frische ist, da alles selber zubereitet, ohne Zweifel.
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Mein Name ist nobody

17 02 2007

Wenn schon billig - dann aber richtig gut :-)

Im Namen aller an chronischem Geldmangel Leidender möchte in an dieser Stelle auch mal ein Lob an die Discounter los werden. Nein, wir wollen hier jetzt nicht über Marktmacht und Auslistung philosophieren, sondern uns freuen, dass man viele bekannten Markenprodukte auch beim Discounter um die Ecke kaufen kann - hier dann allerdings unbekannt unter anderem Namen. Manchmal werden die Rezepturen der Originale minimal verändert - zu weilen befinden sich aber auch die identischen Originalprodukte lediglich in anderer Verpackung. Wers weiss, kann eine Menge sparen und hat trotzdem das gute Gefühl einer starken Marke im Bauch :-).

Also erst schön den TV-Spot von Müllermilch (Der Joghurt mit der Ecke) gucken und dann das gleiche bei ALDI gekauft. Hier allerdings unter dem Namen Duo. Auch sonst sind eine ganze Reihe Müller-Produkte in den Regalen der Discounter zu finden, wobei man von Müller im Moment abraten sollte, da die Produkte nicht frei von genetisch veränderten Substanzen sind.

Bei Molkereiprodukten ist es recht einfach. Die Milchnummern sind immer identisch, wenn das Produkt aus der gleichen Molkerei kommt. So steht auf dem guten ARLA Frischkäse (von Buko) auch die gleiche Nummer wie etwa auf dem Gut&Günstig von EDEKA. Schmeckt auch genau so gut, kostet aber nur die Hälfte. Apropos EDKA - Ravioli von Gut und Günstig werden von Maggi hergestellt. Die Gut&Günstig Paella kommt von Frosta. Bei Edeka ist auch die Gut und Günstig Buttermilch erhältlich. Produzent ist Weihenstephan, der aber auch problematisch ist (eine "lustige" E-Card von Greenpeace zu diesem Thema gibt es hier).

Eine sehr gute Seite zu dem Thema ist Lebensmittelmarken.de - nach Discountern sortiert findet man hier die eine oder andere gute Alternative zum teuren Original.

Äquivalent zu den Milchnummern gibt es auch beim Fleisch eindeutige Herkunftsnummern, die zumindest bei abgepackter Wurst, den Rückschluss auf einen Markenhersteller zulassen. Eine Übersicht über alle gängigen Nummern gibt es beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

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Lecker: Gift im Essen

08 02 2007

Zur Einhaltung von Pestizidgrenzwerten in Obst und Gemüse erwartet man als Verbraucher eigentlich eine Reduzierung der Gifte in den Nahrungsmitteln, also weniger Gift auf den Feldern, weniger Gift in den Treibhäusern und weniger Behandlung nach der Ernte. Was aber wenn diese Grenzwerte seit Jahren immer wieder massiv überschritten werden und die Erzeuger dieser belasteten Lebensmittel auf stur schalten?

Ganz einfach: Dann erhöhen wir halt die Grenzwerte (wie auch gerade bei bei den CO² Emissionen geschehen). Kaum zu glauben? Aber so geschehen innerhalb der letzten Jahre - klammheimlich versteht sich. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat zwischen den Jahren 2004 und 2006 die Pestizidgrenwerte von hunderten Lebensmitteln angehoben, obwohl wissenschaftlich bewiesen ist, dass bereits die alten Grenzwerte zu Gesundheitsschäden führen konnten. Zum Teil wurden die Grenzwerte um das hundertfache (!) erhöht - so geschehen zum Beispiel bei Äpfeln. Von Paprika und Tomaten aus Spanien ganz zu schweigen. Da gibt es ganz schön viel Gift fürs Geld, wie schon Greenpeace treffend bemerkte.


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Die Pharisäer-Insel

03 02 2007


PhariUnweit der grauen Stadt im Norden liegt die "kleine, verkannte und unbekannte Schwester der großen nordfriesischen Inseln" - Nordstrand.
Einmal dort, wird man unweigerlich an jeder Ecke mit dem Nordstrander Nationalgetränk Pharisäer konfrorntiert. Da wir nun schon das zweite Mal in diesem Jahr zu Besuch bei Alex waren, machte ich meine eigene Erfahrungen... Das Bild links ist vom Samstag, die Geschichte dazu von 1872:
Damals predigte der Inselpfarrer von seiner Kanzel gegen den Alkohol, was die Inselbewohner aber nicht wirklich toll fanden. So kam es, dass bei einer Kindstaufe im ehemalige Hof von Bauer Johannsen die Gäste zwar Kaffe serviert bekamen. Dieser hatte es allerdings in sich - Neben einem Löffel Zucker befand sich auch ordentlich Rum in den Tassen.
Damit das ganze nicht auffiel und auch der Rumgeruch nicht so sehr an die Nase des Pfarrers drang, wurde das ganze dick mit bester Sahne bedeckt. So schlürften sich die Gäste immer lustiger durch die Sahne bis, na ja bis kam, was kommen musste - der Pfarrer erwischte irgendwann die falsche Tasse und rief "Ihr Pharisäer !". So kam das Getränk zu seinem Namen und was soll ich sagen - es schmeckt nach mehr.